Nachrichten
International

Internationale Nachrichten

„Memminger Freiheitspreis 1525“
Preisträger 2016: Bischof Dr. Erwin Kräutler


Bischof_Dr.-Erwin_Kraeutler_Bischof Dr. Erwin Kräutler wird im September mit dem Memminger Freiheitspreis ausgezeichnet. Der katholische Geistliche lebt seit über 50 Jahren in Brasilien und setzt sich dort für die grundlegenden Rechte der einfachen Bevölkerung ein.
(Foto: Harald Oppitz/KNA)

Hier geht's zum Zeitungsartikel

Weitere externe Infos:
hier




Naturschutzpreis in Nürnberg verliehen
Auszeichnung für Bischof Kräutler

Bischof_1Für sein jahrzehntelanges Engagement im brasilianischen Amazonasgebiet hat der BUND Naturschutz (BN) in Nürnberg den emeritierten Bischof Erwin Kräutler mit dem Bayerischen Naturschutzpreis ausgezeichnet.



Wallfahrt nach Rom
Internationale Wallfahrt nach Rom vom 30. Juni bis 2. Juli 2015

wallfahrt-romWir wissen, dass wir allen Grund zu Demut und Bescheidenheit haben. Und doch ist es auch etwas Großes, das wir mit Freude und Wertschätzung betrachten und feiern. Für den Hl. Kaspar war die Gemeinschaft immer ein Werk Gottes, das er wie seinen Augenstern hütete.

Das gilt nicht nur für die Gründungszeit, sie ist auch heute noch Werk Gottes, in ihr ist Gott am Werk. Das gilt es stets anzuerkennen, und jetzt aus gegebenem Anlass gebührend zu feiern. Weltweit und in unserer Provinz geschieht das.




Bischof Kräutler „hilft“ bei der Ökologie-Enzyklika mit.
Ein Bericht von Radio Vatikan, 04.04.2014

AudienzDer er aus Vorarlberg stammende Amazonas - Bischof Erwin Kräuter wird dem Papst bei der nächsten Enzyklika mithelfen.
Das sagte Kräutler in einem Interview mit Radio Vatikan am Wochenende. Der Bischof von Xingu -flächenmäßig fast so groß wie Deutschland - traf Papst Franziskus am Freitag in einer Privataudienz im Vatikan. Gemeinsam sprachen Sie über die Lage im Amazonasgebiet sowie über die ökologischen und sozialen Probleme in seinem Bistum.




Ehrendoktorwürde für Bischof Erwin Kräutler

e-kraeutlerKurz bevor er zu seinem Heimaturlaub aufbrach, wurde ihm von der Staatlichen Universität Belem die Ehrendoktorwürde verliehen. Es ist dies – nach seinen eigenen Worten – eine Auszeichnung, die für ihn eine besondere Bedeutung hat. Er sagte: „Ich danke von Herzen für diese Anerkennung, die mir in dieser Stunde von der Universidade Federal des Bundesstaates Pará zuteil wird …




Gott verschafft den Armen ihr Recht
Weil Politiker in ihnen einen Hemmschuh für den Fortschritt sehen, werden Indios gnadenlos ihrer Rechte beraubt. Die Kirche will sich die Probleme der Armen zu den eigenen machen.

rupertusblatt-1Langgezogene, schlammgefüllte Krater blockieren während der Regenzeit immer wieder die Transamazonasstraße. In der Trockenzeit nehmen dichte Staubwolken den Fahrzeuglenkern die Sicht. Täglich kommt es zu schweren Unfällen. Seit 40 Jahren verspricht jede Regierung, diese Straße zu asphaltieren. In den vergangenen Monaten schien das Versprechen nun plötzlich in Erfüllung zu gehen.

Foto: Prelazia do Xingu


Bischof Erwin Kräutler
Das Rupertusblatt und die anderen österreichischen Kirchenzeitungen be­gleiten Bischof Erwin jeweils mit einem Beitrag in allen Ausgaben der Fastenzeit in seiner Diözese Xingu und geben ihren Lesern und Leserinnen damit die Gelegenheit am Einsatz von Dom Erwin für sein Volk am Xingu teilzuhaben. Matthäus Fellinger schreibt dazu in der Ankündigung:

„Mein Leben“, sagt Erwin Kräutler, „kann ich mit dem Amazonas verglei­chen: Ruhe und Sturm, Ebbe und Flut.“ Sieben Wochen lässt Dom Erwin, wie ihn die Einheimischen nennen, teilhaben an diesem Leben. Er erzählt von dem, was ihn traurig und fröhlich macht, was bedrückt und was im­mer wieder auch glückt.

Gott ist für Erwin Kräutler mitten im Leben zu finden, besonders dort, wo das Unrecht seine Schatten hinwirft. „Ich leide, glaube und hoffe mit den Menschen“, sagt er. Mitleiden, mitglauben und mithoffen. Dazu lädt das Rupertusblatt zusammen mit Bischof Dom Erwin Kräutler ein - in der Fas­tenzeit 2012.“


Nach dem Sommer...
Ein Bericht von P. Alois Schlachter C.PP.S.

Beginnen möchte ich mit einem herzlichen Dank für alle Rückmeldungen bzw. ausgefüllten Fragebögen – sie sind mir eine wertvolle Hilfe. Was mich staunen lässt ist, wie viele Leser/innen sich an Details aus meinen bisherigen Berichten erinnern. Dies habe ich auch bei Gesprächen im Sommer erfahren. Eine mehrfach geäußerte Bitte war, noch mehr Persönliches von mir lesen zu können. Dem will ich dieses Mal nachkommen, zumal die Arbeit erst so langsam wieder am Anlaufen ist...

Lesen Sie hier (PDF: 64 KB) den kompletten Artikel.


Team
Ein Bericht von P. Alois Schlachter C.PP.S.

Während ich in bisherigen Berichten eher über jene Leute geschrieben habe, die wir besuchen, möchte ich jetzt, zum Ende des Arbeitsjahres uns selbst, das Besuchsteam vorstellen – ein wenig systematischer als bisher.

Organisatorisch gehören wir zu „Pueblos Unidos“. Das ist eine Nichtregierungsorganisation der Jesuiten, die ihren Sitz in Madrid hat und sich als Einrichtung im Dienst an Immigranten versteht. Dies geschieht auf verschiedene Weise: da gibt es eine Arbeitsplatzbörse, Fortbildungsprogramme, Rechtsberatung, kulturelle Programme für Kinder und Erwachsene usw. Und außer einigen Hauptamtlichen 200 Freiwillige, die mitarbeiten.

Lesen Sie hier (PDF: 60 KB) den kompletten Artikel.


Paulo
Ein Bericht von P. Alois Schlachter C.PP.S.

Im April und Mai habe ich des öfteren Paulo, einen 51jährigen Brasilianer im CIE besucht. Bis er abgeschoben wurde. Er hat dreieinhalb Jahre in Madrid gelebt und zwar – am Flughafen! Auch wenn ich selbst mir das für mich nicht unbedingt wünschen würde, hat Paulo etwas von einem „Lebenskünstler“ an sich. In einem Gespräch hat er mir bestätigt, dass er gerne reist, in der Welt herum kommt und andere Kulturen kennen lernt. Am Flughafen hat er sich wohl teilweise auch von dem ernährt, was die Fluggäste von ihren Mahlzeiten haben stehen lassen...
Apropos Gespräch: das war nicht immer ganz einfach, weil er ein sehr portugiesisch bzw. brasilianisch gefärbtes Spanisch spricht, bzw. manchmal auch in seine Muttersprache gerät.

Er war gerade ein paar Wochen in Madrid, da wurde er in der U – Bahn von einem Sicherheitswachmann geschlagen und verletzt, war deswegen im Krankenhaus und hat das auch bestätigt bekommen. Und mit ein wenig Bitterkeit erzählt er, dass er eigentlich nur wegen dieses laufenden Prozesses noch im Land sei. Dass das jetzt so, mit seiner Abschiebung endet, damit hatte er nicht gerechnet.
Er war bereits früher einmal im CIE, kam jedoch nach 18 oder 19 Tagen frei.

Lesen Sie hier (PDF: 60 KB) den kompletten Artikel.


Alles, was RECHT ist …
Ein Bericht von P. Alois Schlachter C.PP.S.

madridAm 4. März war ich an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der „Complutense“, der größten Madrider Uni. Im „Salón de Grado“ gab es einen „runden Tisch“ zum Thema „Internierungszentren für Ausländer und Menschenrechte“. Konkret stellten zwei Organisationen ihre Berichte zu eben diesen Internierungszentren vor, dann sprach noch eine Professorin zum Thema: „Dass das Recht nicht an der Tür des CIE (Internierungszentrum) aufgehalten wird...“
Lesen Sie hier (PDF: 60 KB) den kompletten Artikel.

FOTO (von links): Rosa, Fr. Queño, Helen, Fr. Alois, Sr. Brigida, Fr. Juan Pedro und Fr. Valerio.


teppichFür internationale Nachrichten aus der Gemeinschaft der Missionare vom Kostbaren Blut
in Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch klicken sie auf den unten angegebenen Link.

Sie werden mit der Website der Generalleitung verbunden.
Dort wählen Sie unter "News" die gewünschte Sprache.

CPPS-Generalat

 
© Copyright 2008-2017: Missionare vom Kostbaren Blut
site by bitsandpixDatenschutz