Unser Auftrag

Apostolat_Treppe„Wir nehmen an der apostolischen Sendung der Kirche teil und verkünden das Geheimnis Christi, der alle Menschen in seinem Blut erlöst hat, um sie des Reiches Gottes teilhaft zu machen.

Der Missionar muss ein lebendiger Zeuge des Wortes Gottes sein. Andernfalls wäre seine Arbeit fruchtlos und leer. Sein apostolisches Zeugnis wird Wirkung haben, wenn er seine Kraft sucht im Gebet, in der Liturgie, in der Heiligen Schrift und in der lebendigen Überlieferung der Kirche.“

(Normative Texte cpps)



Weltweit

Apostolat_BootIn mehr als 20 Ländern auf allen Kontinenten arbeiten Missionare vom Kostbaren Blut als Priester und Brüder in Pfarreien, Schulen und Universitäten, in Gefängnissen und Kliniken. Sie leben mit Campesinos in Lateinamerika, mit den Dalits in Indien, mit Illegalen in den USA. Als Volksmissionare und Pfarrer tragen sie die Frohe Botschaft in die christlichen Gemeinden, als Exerzitienleiter begleiten sie Menschen in die Tiefe und als Lehrer ermutigen sie Jugendliche, die Zukunft zu gestalten. Sie leben an der Seite von Menschen, die auf der Suche sind nach Solidarität und Gerechtigkeit, nach Sinn, nach Christus.

Im Jahr 2001 sagte Johannes Paul II. zu den Missionaren: „Eure Kongregation hat vom ersten Beginn an das so wichtige Wort des Herrn verstanden: ,Fahrt hinaus!' Geht dort hin, wohin andere nicht gehen wollen oder gehen können, und tragt die Mission, damit die Hoffnung nicht untergeht. Ich bitte euch, setzt euch ein für den Aufbau einer Zivilisation der Liebe.“


Deutsche Provinz
Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen

Apostolat_LichtDie Deutsche Provinz der Missionare vom Kostbaren Blut hat heute 33 Mitglieder, die in sieben Niederlassungen in Deutschland, Österreich und Liechtenstein leben. Hinzu kommen neun Missionare im Brasilianischen Vikariat.
Die Aufgaben der Missionare sind von den pastoralen Erfordernissen der Niederlassungen, von den Begabungen der jeweiligen Mitbrüder und von neuen Herausforderungen bestimmt.

Die Leitung von Pfarreien. Im Kontext von größeren pastoralen Einheiten liegt ein Schwerpunkt dabei auf der Zusammenarbeit mit Priestern aus den jeweiligen Diözesen. Für die CPPS geht es dabei immer um die Förderung eines missionarischen Bewusstseins unter den Christen, um eine lebendige und der Zeit entsprechende Weitergabe des Evangeliums, zu der alle Getauften gerufen sind.

Mit geistlichen Exerzitien, Einkehrtagen und Seminaren zur Spiritualität begleiten sie Christen, die eine Vertiefung ihres eigenen Glaubens und Klarheit über ihre Berufung suchen.

Gemeindemissionen – von der Gründung her eine Kernaufgabe – werden heute auf Anfrage aus Pfarreien in kleinen Teams organisiert. Diese Intensivzeiten für Pfarreien richten sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Gemeinden und dauern bis zu zwei Wochen.

Apostolat_JugendAls Lehrer, Schulseelsorger und Träger eines Gymnasiums treffen die CPPS eine Option für junge Menschen. Die Missionare möchten Kindern und Jugendlichen, die oft nur noch formale Beziehungen zu ihren Kirchengemeinden haben, dadurch die befreiende Botschaft Jesu Christi nahe bringen.

In Beichtseelsorge, geistlicher Begleitung und Lebensberatung nehmen sie sich Zeit für Menschen, die Versöhnung, Hilfestellung oder Orientierung suchen.

Jugendarbeit hat in den Gemeinden Vorrang. Einen Schwerpunkt bildet das Jugendhaus, in dem Jugendliche in der Vorbereitung auf die Firmung oder in Freizeiten Aufnahme finden.

Apostolat_SatzgerDie Seelsorge für Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst geht auf die Anfrage der Hilfsorganisationen zurück. Die Missionare begleiten und stärken Menschen, die sich für andere in Extremsituationen einsetzen.

In der Notfallseelsorge stehen sie an der Seite von Menschen, die durch Unfälle, Katastrophen, menschliche Gewalt oder durch die Erfahrung des plötzlichen Todes vertrauter Personen betroffen sind.

Die Begleitung von Immigranten in der spanischen Hauptstadt Madrid ist ein europäisches Projekt der Missionare vom Kostbaren Blut.

Der Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und die Sorge für die Schöpfung durchzieht alles Tun der Missionare. Sie fördern Projekte in Osteuropa, Asien, Afrika und Lateinamerika.

 
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